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| Da es den Preußen und sonstigen Ausländern immer wieder schwer fällt, die bayrische Weltsprache zu verstehen und da Völkerverständigung auch ein Anliegen der Bandits ist habe ich mir mal die Mühe gemacht, typisch Bayrische Sätze zu übersetzen.... |
| Des oanzige wosd geld macha kannst san schuldn. (Das einzigste, wie man Geld machen kann sind Schulden.) |
| i hoab an suri. (Ich habe einen kleinen Rausch.) |
| Mim Wind is leichd blasn un gegan Wind is schlechd brunzn. (Mit dem Wind ist leicht blasen und gegen den Wind ist schlecht bieseln.) |
| A Ausread und a Nudlbrett is a guats Ding im Haus. (Eine Ausrede und ein Nudelbrett gehören in jeden Haushalt.) |
| Z dick bist net aba für dei gwicht z kloa. (Zu dick bist du nicht, aber für dein Gewicht zu klein.) |
| Mia steht ois wos mi entstellt. (Obwohl ich nicht der schönste bin, bin ich doch schön anzusehen) |
| Liaba an bauch vom saufa ois an buckl vom arbatn. (Lieber einen Bierbauch, als Arbeiter-Buckel.) |
| Oiß is vagänglich, nua da Kuaschwanz der bleibt länglich. (Alles ist vergänglich, nur der Kuhschwanz bleibt länglich.) |
| Je häa de Berg, desto scheena de Gams, je schiacha de Weiba, desto gamsiger sans. (Je höher der Berge, desto schöner die Gemse, je häßlicher die Frauen, desto geiler sind sie.) |
| Du hoast as schee, hoast koa Hirn, brauchst ned denga. (Du hast es gut, hast kein Hirn und brauchst nicht zu denken.) |
| Schdimmds oder hob i reacht?. (Stimmts oder hab ich recht) |
| Je häa die Berg, desto schärfer die Wind. Je fescha die Madl desto schneller a Kind. (Je höher die Berge, desto schäfer der Wind. Je fescher die Mädchen, desto schneller ein Kind.) |
| A Guada hoits aus end uam an Schleachta iss need schaad. (Ein guter hälts aus und um einen schlechten ist es nicht schade.) |
| Liaba bsuffa und luschdig, ois niachdan end bläd. (Lieber besoffen und lustig, als nüchtern und blöd) |
| An Meata fiare, an Meata zruck, i ko ned saufa wenn i mi buck. An Meata oabi, an Meata aufi, jetzt sauf i. (Einen Meter vor, einen Meter zurück, ich kann nicht saufen, wenn ich mich bücke. Einen Meter nach unten, einen Meter nach oben, jetzt sauf ich) |
| Und is da weg a no so schdeil, a bissal woas gehd allerweil. (Und ist der Weg auch noch so steil, ein bisschen was geht immer.) |
| Bessa zwoa Ring unta de Augn ois oa Ring am Finga. (Lieber zwei Ringe unter den Augen, als einen am Finger.) |
| Oide Liab rost ned, aba de liabe Oide scho. (Alte Liebe rostet nicht, aber die liebe Alte schon.) |
| Zupf di! (Geh weg!) |
| I kimm ned auf der Brennsubbn daher. (Ich bin nicht blöd.) |
| Glei foid da Wadschnbam um. (Gleich gibt es ein paar Ohrfeigen.) |
| Des gehd auf koa Kuahaut. (Das gibts nicht) |
| De dümmstn Baura ham de grässtn Kardoffen. (Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.) |
| Hock di hera, dann samma mehra. (Setz dich her, dann sind wir mehr.) |
| Fiaß wiar a Reh, bloß näd so daschissn. (Füße wie ein Reh, nur nicht so dreckig.) |
| I bin do ned an Gandhi sai Breznsoiza. (Ich lasse mir nicht alles gefallen.) |
| Dumm deaf ma scho sei, bloas z häifa muaß ma se wissa. (Dumm darf man sein, man muss sich nur zu helfen wissen.) |
| I bi soalong no niad bsuffa, soalong i am Boden liaga koh, ohne mi festhoitn zu missa. (Ich bin noch nicht besoffen, solange ich liegen kann, ohne festzuhalten.) |
| Im Ofalo isch a schwarz Katz. (Das Feuer ist ausgegangen.) |
| Dafroan san scho vui, aba daschdunga is no koana. (Erfroren sind schon viele, aber verstunken noch keiner) |
| Zipfelklatscher (auch Zipfiklatscher, Zipfeklatscher) = Penisklatscher |
| Muhhackl dreckada = dreckiger, unfreundlicher, unhöflicher Mensch |
| gscherda Hamml = geschorener Hammel |
| Du Depp du damischer = bayrische Steigerungsform von Depp |
| Hoits Mei! = Halt das Maul! |
| Durscht (Ich habe Dursch) |
| Durscht!!!! (Ich habe noch viel mehr Durst) |
| Host mi? (Verstehst Du mich? Na, hoffentlich.) |
| Zsammgsuffana (einer, dem man ansieht, dass er viel trinkt, z.B. "Schau da den Zwammgsuffanan o!") |
| Ebbas kummt späder no (to be continued...) |